Referenz · Eigenproduktion
Ein Escape Room, in dem die KI mitspielt
conduco space:escape ist unsere eigene Installation: ein begehbarer Escape Room, in dem generative KI nicht Werkzeug ist, sondern Figur. Auf der Aufwind 2026, der Wirtschaftsschau in Vreden, haben ihn in zwei Tagen über 450 Menschen durchgespielt.
- Projekt
- Eigenproduktion conduco labs
- Gezeigt auf
- Aufwind 2026, Wirtschaftsschau Vreden
- Engine
- VectorStories
Auf einen Blick
Was in zwei Tagen passiert ist
>450
Teilnehmende haben die Station in zwei Tagen durchgespielt
15 Min
dauert ein Durchlauf, durchgehend betreut
Bis zu 6
Personen spielen gemeinsam als Crew
3 Sprachen
Deutsch, Englisch und Niederländisch, erweiterbar
Die Premiere
Aufwind 2026: die Station auf der Wirtschaftsschau
Die erste öffentliche Fassung von conduco space:escape stand auf der Aufwind 2026, der Wirtschaftsschau in Vreden. Zwei Tage lang lief die Station im Dauerbetrieb: Gruppen von bis zu sechs Personen, ein Durchlauf nach dem anderen, durchgehend betreut. Über 450 Teilnehmende haben sie in dieser Zeit durchgespielt – vom Grundschulkind bis zum Firmenteam.
Über den KI-Escape-Room hat auch der WDR berichtet.
Aufwind 2026 · Wirtschaftsschau Vreden · zwei Tage Dauerbetrieb
WDR-Beitrag ansehen
Das Projekt
KI als erzählerisches Gegenüber
conduco space:escape ist ein immersiver Escape Room, in dem generative KI nicht als technisches Hilfsmittel auftritt, sondern als handelnde Figur – sie entwickelt die Geschichte in Echtzeit, reagiert auf Entscheidungen und spielt mit.
Um zur Erde zurückzufinden, muss die KI von den Teilnehmenden lernen, wie unser Planet aussieht – beschrieben über ihre eigenen Lieblingsorte. Was die Gruppe erzählt, wird Teil der Geschichte; die Erinnerung der Maschine entsteht aus den Erinnerungen der Menschen.
Kein Durchlauf gleicht dem anderen
Die Narration ist weder festgeschrieben noch vollständig vorhersehbar – jede Gruppe erlebt eine Geschichte, die im Moment des Spielens generiert wird.
Die Gruppe füttert die Erinnerung
Was die Teilnehmenden über ihre Lieblingsorte erzählen, wird zum Material, aus dem die KI ihr Bild der Erde baut.
Licht und Sound spielen mit
Ein DMX-gesteuertes Licht-, Sound-, Video- und Effekt-Setup rahmt das Geschehen: Haze, bewegtes Licht und eine reaktive Klanglandschaft verweben sich mit dem KI-Dialog zu einer geschlossenen Dramaturgie.
Objekterkennung im Raum
Die Station quittiert den Fortschritt der Crew in Echtzeit – gelöst wird mit den Händen, nicht nur mit Worten.
Jahr 2056. Eure Crew entdeckt ein verlassenes Raumschiff im All. An Bord: keine Spur der Besatzung. Nur die KI – ihr Gedächtnis beschädigt durch einen Sonnensturm.
Künstlerische Haltung
Die Grenzen der Maschine erfahrbar machen
Es geht ausdrücklich nicht um KI-Affirmation. Das Jahr 2056 ist kein Versprechen, sondern ein Versuchsaufbau: Die Fiktion erlaubt, Mechaniken und Grenzen generativer Systeme unmittelbar zu erleben – nicht als Vortrag, sondern körperlich und kollektiv.
Wann halluziniert die KI?
Die Teilnehmenden erleben direkt, wo das System überzeugend erfindet – und lernen, Ausgaben zu hinterfragen, statt ihnen zu vertrauen.
Wem vertraut die Gruppe – der Maschine oder einander?
Fortschritt entsteht im Aushandeln zwischen den Spielenden. Die KI ist Gegenüber, nicht Autorität.
Wo übernimmt das System Kontrolle, wo bleibt Handlungsspielraum?
Die Dramaturgie verschiebt Kontrolle sichtbar hin und her – und macht die Frage nach Handlungsmacht selbst zum Spielinhalt.
Die KI läuft vollständig auf selbst gehosteter, europäischer Infrastruktur. Eine bewusste Entscheidung, die die Frage nach Datensouveränität und der Herkunft der Systeme, mit denen wir sprechen, in die Arbeit einschreibt.
Gestaltung
Ein Szenenbild, das die Technik verschluckt
Die Station ist als durchgehende Illustrationswelt entworfen: Fenster, Luke und Technikpaneele folgen einem eigens für die Installation entwickelten Szenenbild. Die LED-Wall fügt sich nahtlos in die gezeichnete Architektur ein – aus ihr heraus spricht die KI.

Durchgehende Illustrationswelt
Fenster, Luke, Paneele und Requisiten stammen aus einem gemeinsamen Entwurf, nicht aus dem Katalog.
Die LED-Wall ist Teil der Wand
Der Bildschirm sitzt in der gezeichneten Architektur – die KI hat dadurch einen Ort, an dem sie ist.
Aufbau & Betrieb
Mobil, indoor, an zwei Tagen aufgebaut
Die Installation gliedert sich in einen geschlossenen, abgedunkelten Innenraum (6,00 × 2,50 m) mit Videowand, Audio, Hazer und Spielstationen sowie einen offenen Vorbereich (6,00 × 1,50 m) mit Info-Display und Technik. Auf- und Abbau erfolgen vollständig durch unser Team; Hardware, Requisiten, Sound, Licht und Haze bringen wir mit.

Raum
Mindestens 4 × 6 m Grundfläche, Deckenhöhe mindestens 3 m. Indoor, abdunkelbar, ebener und tragfähiger Boden.
Strom
230 V / 50 Hz (Schuko), mindestens ein eigener Stromkreis in Reichweite der Installation.
Netzwerk
Kabelgebundenes Ethernet ist zwingend erforderlich – WLAN ist keine Option. Mindestens 50 Mbit/s Downstream, geringe Latenz, ohne Captive Portal oder Contentfilter.
Spezialeffekte
Künstlicher Haze ist fester Bestandteil der Inszenierung und braucht eine Freigabe als Spezialeffekt (Rauchmelder-Isolierung, Brandschutz). Das Equipment bringen wir mit.
Euer Haus, eure Geschichte
Hinter space:escape steht VectorStories: Das Erzählgerüst bleibt bei euch, die KI erzeugt daraus in Echtzeit immer neue Durchläufe. Was wir für unsere eigene Station gebaut haben – Erlebnisdesign, Licht- und Raumtechnik, Software – bauen wir auch für euch.
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